Das Ackerstiefmütterchen, sanfter Schmerzstiller aus der Natur
Von den rund 500 Stiefmütterchenarten erlangt das wildwachsende Ackerstiefmütterchen, in Bayern gern auch Dreifaltigkeitsblümchen genannt, besondere Aufmerksamkeit. Leider finden wird die Viola tricolor bei uns nur noch auf trockenen Wiesen und unbebauten Äckern. Zwischen Mai und August verzaubern Sie den genauen Betrachter durch ihr zartes, meist violettes, typisches Blütengewand.

Besonders ihre Inhaltsstoffe wie Saponine und Schleimstoffe, Gerb- und Bitterstoffe machen das Pflänzchen interessant in der Anwendung von schuppigen Hautveränderungen. Aber auch bei trockenem Husten und von Fieber begleiteten Katarrhen kann das Ackerstiefmütterchen in Form einer Teekur oder als Inhalation wertvolle Dienste leisten. Es sorgt für eine Durchfeuchtung trockener und gereizter der Schleimhäute. Das zarte, blühende Ackerkraut enthält außerdem immunstärkendes Vitamin C und Salicylsäureverbindungen, welche sich leicht blutverdünnend, schmerzstillend und wundheilungsfördernd auswirken.
Diesen Effekt hat man sich bereits früher zu Nutze gemacht. und aus den getrockneten Pflanzenteilen des Ackerstiefmütterchens Umschläge, Waschungen und feuchte Gesichtspackungen verabreicht, um Akne, Ekzeme und Milchschorf bei Kindern zu bessern. Sogar bei Rheuma oder Gicht kann eine blutreinigende Teekur Abhilfe schaffen.
Zur Vorbeugung in der kalten Jahreszeit:
Zu gleichen Teilen gemischt mit Lindenblüten ist eine Teezubereitung, regelmäßig getrunken, eine hervorragende Prophylaxe in der Erkältungszeit.
- Blog von josef
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