Das Gänseblümchen, ein unscheinbarer Vitaminlieferant

Das „Augenblümchen“ oder auch „Tausendschön“ ist mehr als nur ein beliebter Nektarspender für Bienen und Schmetterlinge.

Der kleine, unscheinbare Korbblütler ist ein anspruchsloser Vitamin- C Spender, der nahezu auf jedem Boden wächst. Zu dem wirkt das Gänseblümchen harntreibend und stoffwechselanregend und enthält sogar Spuren an ätherischem Öl.

Gänseblümchen

Als Heilpflanze fast in Vergessenheit geraten, nutzte man das zarte Blümchen in der Volksmedizin als Tee oder Tinktur um Leber und Galle anzuregen und den Appetit zu steigern. Es ist außerdem sanft schmerz- und krampflösend, schweißtreibend und schwach abführend. Äußerliche Umschläge wirken schmerzstillend und beruhigend bei Entzündungen oder wunden Stellen.

Als Frühjahrskur zur Entschlackung wurde der reine Presssaft des Gänseblümchens, verdünnt mit Wasser verabreicht.

Mein Gourmet- und Vitaltipp an Sie:

Genießen Sie doch einmal ein paar frisch gezupfte Blütenköpfchen im Salat. Das ist nicht nur ein hervorragender Vitaminkick sondern auch ein leicht nussiger, herbaromatischer Leckerbissen.