Der Lavendel, das Nervenkraut

Ursprünglich stammt der Lavendel aus Griechenland und den sonnigen Mittelmeergebieten. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ihn die Römer nicht nur entdeckt, sondern auch populär gemacht haben.

Lavendel

Schon sie schätzten den Lavendel aufgrund seines intensiven Aromas und seiner beruhigenden Wirkung bei ihren Körperpflege- und Baderitualen. Aus dieser Zeit hat der Lippenblütler auch seinen Namen (lat. lavare = waschen).

Besonders interessant und bis heute genutzt, ist die ausgleichende Wirkung seines ätherischen Öls.
Menschen mit niedrigem Blutdruck und Erschöpfung werden durch ein Lavendelblütenbad angeregt und erfrischt, während überreizte und nervöse Menschen eine ausgleichende Beruhigung und Entspannung erfahren.
Wenige Tropfen Lavendelöl auf Nacken, Schläfen oder Stirn kann bei Kopfschmerzen und Migräne schnelle Linderung bringen.
Aber auch innerlich wirkt der Lavendel als Teeaufguß oder pur als ätherisches Öl wie ein mildes Beruhigungsmittel. Er stabilisiert Nerven und Kreislauf, mildert nervöse Störungen des Darms und lindert Blähungen. Aber bitte Vorsicht, eine innerliche Überdosierung des reinen Öls kann zu Magen- und Darmreizungen, oder zu Kopfschmerzen und Benommenheit führen. Bitte nehmen Sie deshalb niemals mehr als max. 1 g täglich ein.
Erwähnenswert sind außerdem regelmäßige Einreibungen mit Lavendelspiritus, bei Muskelverspannungen und rheumatischen Beschwerden.

Ein Lavendelsäckchen unter dem Kopfkissen beruhigt die Sinne und erleichtert das Einschlafen.

Unser Wohlfühl-Rezept für Sie:
Gönnen Sie sich nach einem anstrengenden Tag ein Lavendelblüten-Bad. Ca. 50 g Lavendelblüten mit 1 l Wasser übergießen und zum kochen bringen. Noch 10 Min nachziehen lassen, anschließend abseihen und den frischen Lavendelsud dem Badewasser zufügen. Nach einer Badezeit von ca. 20 Min empfehlen wir Ihnen noch etwas Nachruhe.