Die Ringelblume, sie kann mehr als das Wetter vorhersagen
Während die wildwachsende Ringelblume noch vor wenigen Jahren an sonnigen Wegrändern des Bayerischen Waldes zahlreich zu finden war, prangt sie heute meist nur noch als Zierpflanze in unseren Gärten.

Zugegeben, sie ist mit ihren bis zu 70 cm hohem Wuchs und mit ihren leuchtenden orange-gelben Blüten eine wahre Augenweide, und sie kann sogar das Wetter vorhersagen. Im Volksmund wird die Ringelblume deshalb auch Barometerblume genannt, denn sie öffnet morgens ihre Blüten nur, wenn der Tag schönes Wetter verspricht.
Doch die Ringelblume kann noch wesentlich mehr als gut aussehen und Wetterprognosen verkünden.
Ihre vielzahl an hochkonzentrierten Inhaltsstoffe wie entzündungshemmende ätherische Öle, galleflussregulierende Bitterstoffe, Wachse, Harze, Saponine, das carotinartige Calendulin um nur die wichtigsten zu nennen, machen Sie zu einem Allroundtalent unter den Heilpflanzen. Schon Pfarrer Kneipp aber auch Hildegard von Bingen schätzten die Heilkräfte der Calendula officinalis hoch.
Bei offenen Entzündungen, Geschwüren, Quetschungen und Verletzungen aller Art verhalf die Calendula als Tinktur oder Salbe zu einem schnellen und narbenfreien Abheilen. Als Teeaufguß lindert sie auch innerlich bei Magenkrämpfen und steigert den Gallefluss.
Der Volksmund verwendete den frischen Presssaft sogar gegen Hühneraugen, Warzen und Hautkrebs.
Viele der alten Rezepte wurden glücklicherweise überliefert und so langsam erlebt die Calendula wieder ein comeback. Aber nicht nur in der Medizin, sondern auch im Wellness- und Körperflegebereich kann sich die Calendula sehen lassen.
Mein Wellness-Tipp an Sie:
Verwöhnen Sie Ihren Körper nach Dusche oder Bad einmal mit
Calendulaöl. Das sorgt für eine streichelzarte und geschmeidige Haut.
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