Die Walderdbeere, die Powerbeere

Wussten Sie, dass die heimische Walderdbeere eigentlich zur Gattung der Rosengewächse gezählt wird? Als Heilpflanze ist sie fast schon in Vergessenheit geraten; völlig zu unrecht, denn der uns bekannten Gartenerdbeere hat sie einiges voraus.
Ihre aromatischen, leuchtend roten Früchte schmecken nicht nur hervorragend sondern sind auch noch sehr gesund. Ihr hoher Anteil an Vitamin C im Zusammenspiel mit erfrischenden Fruchtsäuren und wertvollen Mineralstoffen sowie einer Vielzahl weiterer wertvoller Spurenelemente machen die Walderdbeere zum absoluten Spitzenreiter unter den heimischen Beeren.
Aber auch alle anderen Pflanzenteile können sich, aufgrund ihrer heilenden Wirkstoffe sehen lassen. Die Blätter und Wurzeln enthalten hauptsächlich Gerbstoffe, ätherische Öle und Flavonoide. Somit sind sie hervorragend geeignet für den Einsatz bei Magen-Darmstörungen, Leber- und Galleleiden, Nervenschwäche, Blutarmut und Energiemangel. Es gibt sogar alte Aufzeichnungen, in denen von Heilungen bei Gicht und Rheumaleiden berichtet wird.
Auch Pfarrer Kneipp empfahl bei den o. a. Krankheitsbildern Erdbeerblätter-Tee und den Genuss frischer Walderdbeeren zur Erntezeit im Juni.
Die wohlschmeckenden Beeren sind übrigens nur Scheinfrüchte, denn die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind ihre kleinen grünen Körnchen, welche auf der äußeren Haut des Fruchtfleisches eingebettet sind.
Unser Beauty-Tipp für Sie:
Bei Hautunreinheiten oder leichtem Sonnenbrand 100 g frische Walderbeeren pürieren und auf die gereinigte Gesichtshaut auftragen. 10 – 20 Min. einwirken lassen, anschließend mit warmem Wasser abwaschen. Bei extrem trockener Haut können Sie der Maske 1 – 2 TL Sahne beifügen.
Wichtig:
Menschen die auf Gartenerdbeeren allergisch reagieren, sollten auch die Walderdbeere als frische Frucht meiden. Auf Erdbeerblätter-Tee und seine heilsame Wirkung müssen sie allerdings nicht verzichten.
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