Wiesenklee, das Himmelsbrot

Der uns allen bekannte, weitverbreitete Wiesenklee mit seinen purpurroten oder auch weißen Schmetterlingsblüten verdient schon seit vielen Jahrhunderten große Beachtung. Aufgrund seiner vielseitigen Wirkungen, findet man ihn in zahlreichen alten Kräuterbüchern wieder. Das ist vermutlich auch der Grund, warum ihn der Volksmund liebevoll Himmelsbrot nennt.

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Von Mai bis September bietet er Hummeln eine wahre Honigweide. Aber er kann noch mehr. Die getrockneten Blütenköpfchen enthalten neben anderen wirksamen Wirkstoffen wie Phenole, Glykoside und ätherisches Öl, vor allem zusammenziehende und entzündungshemmende Gerbstoffe, welche u. a. gegen Schleimhautentzündungen aller Art eingesetzt werden können.
Bereits im Mittelalter behandelte damit Durchfälle, Husten, Leber- und Galleleiden. Als Tee verabreicht, wird er in der Volksmedizin außerdem als appetitanregendes Stärkungsmittel nach schweren Krankheiten und zur Blutreinigung empfohlen. Zu einer verbesserten Wundheilung oder zum Erweichen harter, knotiger Geschwüre oder Beinvenen eignen sich regelmäßig angewandte Kompressen und Umschläge.

Übrigens ist laut Legende der vierblättrige Klee nicht nur als Glücksbringer bekannt, er wurde auch für den einen oder anderen Liebeszauber verwendet.